Sepp Müller steht derzeit ungewöhnlich stark im öffentlichen Interesse: Am jüngsten Tag wurde er 29.358-mal nachgeschlagen, damit lag die Aufmerksamkeit in Deutschland auf Rang 2. Auch in der Presse tauchte sein Name in den vergangenen 24 Stunden 71-mal auf.
Der wahrscheinlichste Auslöser ist seine am 7. September bekannt gewordene Kandidatur für den CDU-Landesvorsitz in Sachsen-Anhalt. Mehrere Berichte der letzten 24 Stunden greifen zudem seinen Auftritt bei „Markus Lanz“ auf, in dem er die Lage der CDU nach der Wahlniederlage und die internen Spannungen deutlich benannte.
Bemerkenswert ist vor allem die Relation: Das Interesse lag rund zwölfmal so hoch wie im eigenen Durchschnitt der letzten zwei Wochen. Dass ein Landesparteienstreit und ein öffentlicher TV-Auftritt einen Bundestagsabgeordneten so sichtbar machen, zeigt, wie sehr die CDU-Debatte in Sachsen-Anhalt gerade über die Landesgrenzen hinaus wahrgenommen wird.