In den vergangenen 24 Stunden ist das öffentliche Interesse an Karin Prien sprunghaft angestiegen: Statt wie zuvor nur vereinzelt erwähnt zu werden, tauchte die CDU-Politikerin aus Schleswig-Holstein in diesem Zeitraum in knapp 60 Presseberichten auf. Damit wurden sie und ihre bildungspolitischen Positionen auf einen Schlag deutlich sichtbarer als an den Tagen zuvor.

Wahrscheinlicher Auslöser dieser Entwicklung ist die Vorstellung der neuen Pisa-Studie in Berlin, bei der Bundesbildungsministerin Karin Prien mehrfach zu Wort kam. In zahlreichen Artikeln wurde sie zitiert, wie sie die historisch schlechten Ergebnisse als „besorgniserregend“ und „dramatisch“ einordnete und zu genauerem Hinsehen bei der Förderung von Schülerinnen und Schülern aufrief.
Bemerkenswert ist vor allem der Sprung von nur zwei auf 58 Erwähnungen innerhalb eines Tages, mit mehr als zwei Dutzend eigenständigen Geschichten statt kurzer Randnotizen. Das zeigt, wie stark bildungspolitische Debatten die Aufmerksamkeit für einzelne Politikerinnen bündeln können, wenn zentrale Studien vorgestellt und ihre Einschätzungen breit aufgegriffen werden.