Herkunft und Ausbildung
Markus Söder stammt aus Nürnberg, wo er am 5. Januar 1967 geboren wurde. Nach dem Abitur studierte er Rechtswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und schloss das Studium mit der Promotion ab. Im Anschluss absolvierte er ein Volontariat beim Bayerischen Rundfunk und arbeitete dort bis Mitte der 1990er Jahre als Redakteur.
Beruflicher Werdegang
Nach dem Jurastudium und der Promotion war Markus Söder zunächst journalistisch tätig. Er absolvierte ein Volontariat beim Bayerischen Rundfunk und arbeitete dort als Redakteur, bevor er hauptberuflich in die Politik wechselte. Dieses medienbezogene berufliche Profil prägte seine frühe Laufbahn neben der parteipolitischen Tätigkeit.
Politischer Werdegang
Markus Söder ist seit 1994 Mitglied des Bayerischen Landtags und vertritt seit der jüngeren Wahlperiode den Stimmkreis Nürnberg-Ost. Er gehört der Christlich-Sozialen Union in Bayern (CSU) an und ist über viele Jahre als direkt gewählter Abgeordneter in das Parlament eingezogen. Innerhalb der CSU war er unter anderem Landesvorsitzender der Jungen Union Bayern und CSU-Generalsekretär.
Ämter und Funktionen
In der bayerischen Staatsregierung hatte Markus Söder verschiedene Ministerämter inne, bevor er Ministerpräsident wurde. Er war Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten, später Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit sowie Bayerischer Staatsminister der Finanzen, zuletzt auch mit Zuständigkeit für Landesentwicklung und Heimat. Seit dem 16. März 2018 ist er Ministerpräsident des Freistaats Bayern und steht seit 2019 an der Spitze der CSU als Parteivorsitzender.
Politische Schwerpunkte
Markus Söder befasst sich in seiner politischen Arbeit mit landespolitischen Themen wie der Finanz- und Haushaltspolitik des Freistaats Bayern. Nach eigenen Angaben stehen zudem Fragen der Landesentwicklung und der Ausrichtung des Freistaats in Deutschland und Europa im Mittelpunkt seiner Tätigkeit. Als Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender ist er in übergreifende strategische Entscheidungen der bayerischen Landespolitik eingebunden.