Herkunft und Ausbildung
Manuela Schwesig wurde am 23. Mai 1974 in Frankfurt an der Oder geboren. Nach dem Abitur 1992 studierte sie von 1992 bis 1995 an der Fachhochschule für Finanzen in Königs Wusterhausen und schloss als Diplom-Finanzwirtin (FH) ab.
Beruflicher Werdegang
Nach dem Studium arbeitete sie von 1992 bis 2000 im Finanzamt Frankfurt an der Oder, von 2000 bis 2002 im Finanzamt Schwerin und von 2002 bis 2008 im Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern. Vor ihrer Zeit in der Spitzenpolitik war sie damit in der Steuerverwaltung und in der Landesverwaltung tätig.
Politischer Werdegang
Manuela Schwesig ist seit 2003 Mitglied der SPD. Von 2004 bis 2008 gehörte sie der Stadtvertretung Schwerin an und war 2007 bis 2008 Vorsitzende der SPD-Fraktion.
Auf Landesebene war sie von 2008 bis 2011 Ministerin für Soziales und Gesundheit sowie von 2011 bis 2013 Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales in Mecklenburg-Vorpommern. Von 2013 bis 2017 war sie Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Ämter und Aufgaben im Parlament
Im Landtag Mecklenburg-Vorpommern war Manuela Schwesig bereits von 2011 bis 2014 Mitglied und ist seit 2021 erneut Abgeordnete. Ihr aktuelles Mandat führt sie als direkt gewählte Abgeordnete für den Wahlkreis 8 – Schwerin I.
Seit 2017 ist sie Vorsitzende der SPD Mecklenburg-Vorpommern und zugleich Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Außerdem war sie von November 2023 bis Oktober 2024 Präsidentin des Bundesrates.
Politische Schwerpunkte
Schwesig befasst sich in ihren politischen Funktionen vor allem mit Sozial-, Familien- und Gleichstellungspolitik sowie mit Fragen der Arbeit und des Zusammenlebens in Mecklenburg-Vorpommern.
In ihren Profilen werden zudem Themen wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Arbeit in der Landesregierung und im Bundesrat genannt.