Herkunft und Ausbildung
Deniz Kurku wurde am 8. August 1982 in Delmenhorst geboren und ist dort aufgewachsen. Er trat 2002 in die SPD ein und gehört seit 2011 dem Rat der Stadt Delmenhorst an.
Kurku studierte Politikwissenschaft an der Universität Bremen. Während und nach seinem Studium sammelte er berufliche Erfahrung, unter anderem beim Bremer Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter von Bundestagsabgeordneten.
Beruflicher Werdegang
Vor seiner Tätigkeit im Niedersächsischen Landtag arbeitete Deniz Kurku als Politikwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter. Er war dabei in verschiedenen Funktionen im politischen und sozialpolitischen Umfeld tätig, unter anderem in der Bremer Verwaltung und im Bundestag.
Seine beruflichen Stationen vor dem Landtagsmandat knüpften an Themen wie Arbeit, Soziales und politische Gestaltung an, was seine spätere parlamentarische Arbeit vorbereitete.
Politischer Werdegang
Seit dem 14. November 2017 ist Deniz Kurku Mitglied des Niedersächsischen Landtages und vertritt den Wahlkreis 65 Delmenhorst. Bei den Landtagswahlen 2017 und 2022 gewann er jeweils das Direktmandat in Delmenhorst.
Innerhalb der SPD-Landtagsfraktion Niedersachsen wirkt Kurku als Abgeordneter an der parlamentarischen Arbeit mit. Neben seinem Landtagsmandat ist er seit 2011 kommunalpolitisch im Rat der Stadt Delmenhorst aktiv.
Ämter und Aufgaben im Parlament
Deniz Kurku war seit November 2022 niedersächsischer Landesbeauftragter für Migration und Teilhabe, ein beim Land Niedersachsen angesiedeltes Amt. In dieser Funktion befasste er sich mit Fragen der Migration, Teilhabe und Integration sowie mit den Rahmenbedingungen für Migrationsberatungsstellen.
Im Landtag arbeitet Kurku nach eigenen Angaben insbesondere an Themen rund um die Interessen seines Wahlkreises Delmenhorst und informiert auf seiner Website über seine Arbeit im Parlament.
Politische Schwerpunkte
Deniz Kurku befasst sich mit Themen der Migration, Teilhabe und Integration und arbeitet in diesem Zusammenhang an Fragestellungen, die Menschen mit Migrationshintergrund betreffen. Er setzt sich nach eigenen Angaben dafür ein, dass Beratungs- und Unterstützungsangebote für zugewanderte Menschen erhalten und weiterentwickelt werden.
Darüber hinaus legt Kurku in seiner Arbeit Wert darauf, die Interessen des Wahlkreises Delmenhorst im Landtag zu vertreten und die Auswirkungen landespolitischer Entscheidungen auf die Stadt zu thematisieren.